Reisen mit Einschränkungen – dein Weg (Teil 1)

Herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge.
Heute geht es um ein Thema, das viele Menschen tief berührt: Reisen mit körperlichen Einschränkungen. Vielleicht kennst du diese Mischung aus Sehnsucht, Fragen und Unsicherheit. Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, ob Reisen überhaupt noch „für dich“ möglich ist.

Genau da setzen wir heute an.

Wie geht es dir mit dem Reisen? Verreist du gerne? Bist du vielleicht schon immer gerne verreist oder ist es nicht dein Ding?

Was gefällt dir am Reisen?

Fühlst du dich wohl, wenn du ans Reisen denkst oder verdreht sich dein Magen?

Gibt es Momente, in denen du Reisebilder siehst oder Geschichten hörst und innerlich traurig wirst?

Hast du manchmal Angst, dass du nie wieder so reisen kannst wie früher?

Hast du das Gefühl, ein Teil deiner Identität verloren zu haben, weil Reisen nicht mehr so möglich ist wie vorher?

Du kannst diesen Artikel auch als Podcastfolge hören:

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Ich nehme dich heute mit auf meine Reisen, denn auch ich habe mir vor Jahren die Frage gestellt, ob und wie Reisen noch für mich möglich ist. Meine Reisen haben sich nämlich total verändert und trotzdem ist einiges gleichgeblieben.

Diese Folge ist für dich, wenn du dir unsicher bist, ob das Reisen überhaupt noch für dich möglich ist und wie Reisen sich trotz all der Veränderungen wieder gut anfühlen kann.

Deshalb mag ich in dieser zweiteiligen Podcast-Serie rund ums Reisen mit Einschränkungen auf folgende Fragen eingehen:

  1. Soll ich die Strapazen vom Reisen auf mich nehmen oder bleibe ich daheim und gebe den Traum vom Reisen auf?

  2. Welche Möglichkeiten gibt es, mit meiner gesundheitlichen Situation zu reisen und wie kann ich die Reise so gestalten, dass ich mich wohl fühle.

Heute schauen wir uns erstmal die inneren Fragen, Gefühle und Gedanken rund ums Reisen an.

Bevor wir tiefer eintauchen, mag ich dir eines mitgeben:
Anders zu reisen, bedeutet nicht automatisch, weniger schön zu reisen.

Ich kenne diese Gedanken. Vor Jahren, habe ich mich gefragt, ob das Reisen noch für mich möglich ist und ich hatte schlichtweg Angst, dass ich nie mehr reisen könnte.

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass meine Reisen je wieder so schön werden wie zuvor und hab mir gedacht, dass es wohl eher ein Kompromiss werden wird, aber sicher nicht mehr die Erfüllung meiner Träume. Und auch wenn der Weg steinig war und es immer wieder Auf und Abs gab und gibt, kann ich heute sagen, dass ich mich heute sehr auf meine Reisen freue.

Ich reise zwar anders als zuvor, bin jedoch immer wieder bereit für neue Abenteuer und möchte es nicht mehr missen. Denn ich habe dadurch auch sehr viel dazugewonnen. Ich unternehme heute Aktivitäten, die ich vorher nie in Betracht gezogen hätte, weil ich gar nicht danach gesucht habe.

Wer meinen Newsletter abonniert hat, hat schon von meiner Sidecar-Erfahrung in Florenz erfahren, wie einzigartig das war und welchen besonderen Blick auf Florenz ich dadurch bekommen habe. Voll die schöne Erfahrung. Und so war es auch mit anderen Destinationen.

Ich habe durch das Reisen erfahren, dass ich meinen Blickwinkel, meine Perspektivenoch weiter öffnen darf und ich dadurch andere Möglichkeiten erkenne, die meine Reise bereichern.

Diese Sidecar-Tour und viele andere Erlebnisse, machen das Reisen auch mit körperlichen Einschränkungen zu einem besonderen Erlebnis und lassen dich und mich Erfahrungen sammeln, die wir vorher vermutlich nicht erlebt hätten.

Deshalb geht’s jetzt erstmal los mit dem ersten Impuls und den Fragen, die dir helfen können, mehr Klarheit für dich selbst zu bekommen.

🌿 Soll ich die Strapazen vom Reisen auf mich nehmen oder bleibe ich daheim und gebe den Traum vom Reisen auf?

Vermisst du dieses Gefühl von Freiheit, das Reisen dir früher gegeben hat? Spürst du manchmal dieses alte Fernweh in dir, obwohl dein Körper heute ganz andere Grenzen setzt? Denkst du manchmal daran, einfach einen Zug oder ein Flugzeug zu buchen und loszureisen, so wie früher? Was geht in dir vor, wenn Freunde oder andere Menschen einfach spontan verreisen können? Gibt es Orte, die du unbedingt noch sehen möchtest, obwohl du nicht weißt, ob es möglich sein wird? 

Was mir geholfen hat: Ich habe mich konkret mit unterschiedlichen Fragen auseinandergesetzt.

  •  Was wünschst du dir? Was bedeutet Reisen für dich?

  • Wovon träumst du, wenn du an die Ferne denkst? Welche Reise lebt noch immer in deinem Herzen?

  • Fühlt sich Reisen heute eher nach Sehnsucht oder eher nach Stress an?

Was fühlst du wirklich, wenn du tief in dich hineinhorchst? Wie stellst du dir deine Reisen vor?

Passt diese Vorstellung überhaupt noch zu dem, was dein Körper gerade braucht? Und wenn nicht, wie kannst du deine Reisen so gestalten, dass sowohl deine Bedürfnisse als auch deine Wünsche ihren Platz haben?

Und vielleicht merkst du gerade, wie viele Fragen in diesem Thema stecken und wie viel gleichzeitig auch in Bewegung kommen darf.

In der nächsten Folge schauen wir uns ganz konkret an, welche Möglichkeiten es gibt, Reisen trotz körperlicher Einschränkungen so zu gestalten, dass sie sich wieder gut, sicher und machbar anfühlen.

Ich hoffe, dieser erste Teil der Podcast-Serie hat dir geholfen, wieder ein Stück mehr in Kontakt mit deinen Gedanken und Gefühlen rund ums Reisen zu kommen.

Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich sehr, wenn du meinen Podcast abonnierst. So können diese Impulse mehr Menschen erreichen, die sich vielleicht gerade in einer ähnlichen Situation befinden.

Bis zum nächsten Mal und bis dahin: Lass uns gemeinsam Lichtblicke sammeln ✨.

Deine Tanja


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