Kleine Schritte zu mehr Leichtigkeit im Alltag, trotz Beschwerden
Ich freue mich sehr, dass du wieder mit dabei bist und eingeschaltet hast.
Kennst du dieses Gefühl, dass dein Alltag von Herausforderungen bestimmt ist und die positiven Momente dabei kaum noch Raum bekommen?
Fordert dich dein Alltag seit deinem Unfall, deiner Verletzung oder nach deiner Operation sehr heraus? Dein Körper funktioniert nicht mehr so wie früher und deine Beschwerden kosten viel Kraft und Energie.
Fühlst du dich manchmal überfordert und weißt nicht so recht, wo du anfangen sollst?
Fallen dir selbst alltägliche Dinge schwer? Sind manche Tätigkeiten, die früher selbstverständlich waren, plötzlich anstrengend oder nur mit Unterstützung möglich?
Und fragst du dich vielleicht gerade:
Wie soll es weitergehen?.
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Ich kenne das nur zu gut. Nach meinem Unfall haben mich die Ereignisse oft gefühlt überrollt und die täglichen Beschwerden haben meinen Alltag stark beeinflusst. Ich habe einfach funktioniert und versucht, irgendwie klarzukommen. Aber es war unglaublich anstrengend, jeden Tag mit den Beschwerden konfrontiert zu sein.
Heute möchte ich mit dir ein kleines, aber sehr kraftvolles Tool teilen, das dir helfen kann, mehr Entlastung in deinen Alltag zu bringen – dich zu entspannen, im Moment anzukommen und deine Sorgen ein Stück weit loszulassen. Ein Tool, das dich dabei unterstützt, dich trotz deiner Beschwerden gelassener, zufriedener und zuversichtlicher zu fühlen.
Damit du besser verstehst, warum mir dieses Tool heute so wichtig ist, möchte ich dir kurz erzählen, wie es mir damals selbst gegangen ist.
Meine Aufmerksamkeit war in dieser Zeit automatisch auf all diese Herausforderungen gerichtet. Ich war gefangen in einer Art Endlosschleife: funktionieren, handeln, meinen „neuen“ Alltag irgendwie zu bewältigen. Ich hatte kaum Zeit, wirklich nachzudenken.
Kennst du das auch?
Es ist vollkommen verständlich, dass du dich in solch aufwühlenden und fordernden Situationen oft auf das konzentrierst, was nicht funktioniert. Du hast nicht den Kopf dafür an etwas anderes zu denken.
Doch genau das kann unglaublich viel Energie kosten. Energie, die du eigentlich brauchst, um zu schauen, wie du deinen Alltag bestmöglich und stärkend für dich gestalten kannst.
So, dass du dich trotz der Umstände so gut wie möglich wohlfühlst.
Und ja ich geh das Risiko jetzt ein, dass du denkst: “Oh nein dieses Wort kann ich nicht mehr hören.“ Doch ich würde das, was jetzt kommt, nicht mit dir teilen, wenn es im Alltag nicht wirklich stärkend wäre.
Deshalb möchte ich heute mit dir darüber sprechen, wie Dankbarkeit dein Wohlbefinden stärken kann – gerade dann, wenn die Situation alles andere als leicht ist.
Glaub mir, ich hatte Zeiten, in denen mich meine gesundheitliche Situation extrem an meine Grenzen gebracht hat. Ich habe so sehr gestruggelt.
Und hätte mir damals jemand gesagt: „Richte deinen Blick auf das, wofür du dankbar bist“,
wäre ich vermutlich innerlich ausgeflippt, auch wenn ich es nach außen gar nicht gezeigt hätte. Ich bin diesem Satz irgendwann in einem Buch begegnet. Nach anfänglichem Unverständnis, Wut und dem Gedanken: „In meiner momentanen Situation gibt es absolut nichts, wofür ich dankbar sein kann“, durfte ich mir eingestehen, dass es tatsächlich noch extremer hätte sein können. Ja, meine gesundheitliche Situation war richtig beschissen, doch es hätte mich tatsächlich noch härter treffen können. Natürlich machte dieses Wissen meine Situation in dem Moment auch nicht leichter. Aber mir wurde damals klar, dass ich die Entscheidung treffen kann, wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke.
Ich weiß, das klingt wieder nach so einer Floskel. Und trotzdem wurde mir eines bewusst: Ich kann mich beklagen, mich aufregen, genervt sein und all dem Aufmerksamkeit schenken, was gerade wirklich anstrengend in meinem Leben ist. Oder ich kann schauen, was genau in diesem Moment gut läuft und dafür dankbar sein.
Das ging nicht von heute auf morgen. Ich durfte das Schritt für Schritt lernen. Und trotz meiner anfänglichen großen Zweifel, ob mir das im Alltag wirklich hilft, wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Dankbarkeit ist über die Zeit zu einem der wichtigsten Tools in meinem Alltag geworden.
Und genau deshalb möchte ich dir heute zeigen, warum Dankbarkeit auch für dich so kraftvoll sein kann:
Im Alltag begegnest du ständig Herausforderungen.
Oft fällt vielleicht auch dir gar nicht mehr auf, was trotzdem allem gut läuft.
Wenn du dich bewusst auf positive Momente fokussierst, beeinflusst das dein Wohlbefinden enorm.
Deshalb teile ich heute mir dir meine 3 wichtigsten Impulse, um Dankbarkeit nach und nach in deinen Alltag zu integrieren. Los geht´s mit dem ersten Impuls:
🌿 Integriere Achtsamkeit in deinen Alltag
Wie oft bist du mit deinen Gedanken wirklich im Moment? Ich meine damit: so wirklich? Kennst du das, dass du etwas tust und gedanklich eigentlich schon ganz woanders bist?
Oder dass du ein Unwohlsein spürst und es sofort mit einer Erinnerung aus der Vergangenheit verbindest?
Wann warst du das letzte Mal gedanklich ganz bei dem, was du gerade getan hast?
Beim Kochen zum Beispiel einfach nur zu kochen, ohne gedanklich schon die Einkaufsliste durchzugehen. Ich glaube, das kennen wir alle. Davon gehe ich zumindest sehr stark aus 😊.
Uns fällt auch eher auf, wenn …
… der Partner seine Socken schon wieder nicht in den Wäschekorb geworfen hat,
… der Chef unseren Urlaub nicht genehmigt hat,
… der Nachbar schon früh am Morgen laut ist oder wieder falsch parkt,
… im Straßenverkehr jemand drängelt oder uns die Vorfahrt nimmt,
… der Körper zwickt oder schmerzt, nicht aber, was heute gut funktioniert,
… etwas nicht nach Plan läuft, statt wahrzunehmen, was uns gerade trägt,
… ein Fehler passiert, nicht aber die vielen Dinge, die gelungen sind.
Unser Blick bleibt oft an dem hängen, was uns ärgert, wenn etwas fehlt, stört oder nicht unseren Erwartungen entspricht und viel seltener nehmen wir wahr, was bereits da ist, was funktioniert oder uns unterstützt.
Was mir dabei geholfen hat, war ein einfacher, aber sehr wichtiger Ansatz, der im Alltag viel verändert: Richte deine Aufmerksamkeit bewusst auf die positiven Dinge! Im Hier und Jetzt!
Das können ganz kleine Dinge sein:
Vielleicht hat es heute nicht geregnet und du bist trocken geblieben.
Vielleicht hat dir ein freundlicher Mensch ein Lächeln geschenkt.
Oder jemand hat dir beim Bäcker die Tür aufgehalten.
Im Radio lief ein Lied, das dir gutgetan hat.
Dein Schlaf war heute ein kleines bisschen erholsamer.
Du hast dir einen schönen Film angeschaut.
Oder du hattest im Wartezimmer beim Physiotherapeuten ein nettes Gespräch.
Es gibt so vieles. Nimm dir morgens einfach vor, achtsam durch den Tag zu gehen. Du kannst dir kleine Zettel als Erinnerung schreiben: für den Kühlschrank, den Badezimmerspiegel oder einen Ort, den du oft siehst. Oder du speicherst dir eine Erinnerung auf deinem Handy.
Achtsamkeit ist der erste Schritt. Diese Momente bewusst wahrzunehmen und zu erkennen,
ist bereits etwas sehr Schönes, denn sie verändern deine Perspektive.
Du nimmst auf einmal Dinge war, die dir vorher gar nicht aufgefallen sind. So ging es mir zumindest. Und auch wenn diese Momente noch so klein erscheinen, werden sie zu echten Schätzen in deinem Alltag. Wirklich 😊.
Je mehr du achtsam bist, desto leichter fällt es dir, die schönen Augenblicke bewusst wahrzunehmen und ganz zu spüren. Und genau darauf bauen wir im nächsten Impuls auf.
🌿 Genieße die positiven Momente bewusst
Wenn du etwas Schönes erlebst – halte kurz inne. Schließe dabei auch gerne kurz deine Augen. Wie fühlst du dich? Kannst du beschreiben, was in dir vorgeht? Bleib für einen Moment bei diesem Gefühl und nimm dir die Zeit, es wirklich zu spüren.
Vielleicht ist es Begeisterung. Wie fühlt sie sich für dich an?
Was fühlst du in deinem Körper? Nimmst du etwas wahr? Bist du angespannt oder entspannt bei diesem Gefühl?
Bleib gedanklich bei dem, was du fühlst. Beobachte, wie sich das Gefühl verändert, wenn du ihm deine volle Aufmerksamkeit schenkst. Was passiert in deinem Körper, wenn du dieses Gefühl der Begeisterung ausweitest?
Verändert sich dann etwas? Verändert sich deine Atmung? Lass dich darauf ein und beobachte, was es mit dir macht. Vielleicht hörst du ein Seufzen, vielleicht zeigt sich ein Lächeln auf deinem Gesicht. Lass es zu und genieße diesen Moment. Vergiss alles andere für einen Augenblick, bevor du zurückkehrst.
Wie fühlst du dich jetzt? Hat sich etwas verändert?
Am Anfang braucht es Übung, um sich daran zu gewöhnen, die Aufmerksamkeit bewusst auf die wohltuenden Momente zu richten. Mit der Zeit wird diese Achtsamkeit für die positiven Momente immer selbstverständlicher.
Du kannst diese Übung direkt im Moment machen oder sie für einen späteren Zeitpunkt aufheben, zum Beispiel am Abend. Hör dir die Fragen gerne erneut an, wenn du dich in einem schönen Moment befindest. Oder nimm dir abends Zeit, an einen besonderen Augenblick des Tages zurückzudenken und bewusst in das dazugehörige Gefühl einzutauchen.
Frag dich auch gerne mal allgemein:
Lächelst du eigentlich, wenn es dir gut geht?
Erlaubst du dir zu lächeln, wenn du zufrieden, froh, zuversichtlich, erleichtert und gelassen bist oder fällt es dir leichter Ärger oder Wut zu zeigen?
Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen. Probiere es einfach aus. Es klingt banal, doch ehrlich es wird dir richtig guttun.
Magst du deine persönlichen Herausforderungen angehen und Wege finden, die dich im Alltag wirklich stärken? Dann buche dir gerne ein Erstgespräch mit mir. Den Link dazu findest du in den Shownotes oder direkt auf meiner Webseite. Weiter geht´s mit meinem dritten Impuls:
🌿 Schaffe kleine Momente der Dankbarkeit
Nach den beiden vorherigen Impulsen stellst du dir jetzt vielleicht die Frage:
„Achtsamkeit ist sicher sehr hilfreich, aber wie schaffe ich es, das wirklich umzusetzen? Wie sorge ich dafür, dass es im Alltag nicht untergeht und ich nicht wieder vergesse, meinen Blick bewusst auf das Positive zu richten?“
Mir ging es genauso, ich habe oft gar nicht daran gedacht. Was mir dabei geholfen hat, ist eine kleine Routine, die bewusst einen Moment schafft, in dem ein schönes oder zufriedenes Gefühl entsteht.
So geht die Routine:
Nimm dir vor dem Schlafengehen ein paar Minuten Zeit und zähle fünf Dinge auf, für die du an diesem Tag dankbar bist.
Schön ist es, sie auch aufzuschreiben. So kannst du am Ende der Woche zurückblicken und sehen, welche kleinen Dinge dir Freude bereitet haben.Anfangs kann es ungewohnt sein, aber mit der Zeit wirst du merken, wie gut dir diese kleine Übung tut. Bleib deshalb dran. Durch diese Routine wird deine Aufmerksamkeit irgendwann ganz automatisch auf die positiven Dinge gelenkt – glaub mir, ich habe es selbst erlebt.
Sie hilft nicht nur, positiver zu denken, sondern lässt dich auch mit einem wohligen Gefühl in die Nacht starten.
Schlussfolgernd ist mein Fazit:
Dankbarkeit ist eine Kraftquelle, die uns hilft, das Leben mit einem positiveren Blick zu sehen, denn sie verändert unsere Sichtweise.
Warum also nicht direkt heute Abend damit starten? Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um bewusst zu überlegen, wofür du heute dankbar bist und beobachte, was sich in dir verändert.
Wenn du solche Impulse gerne noch intensiver verfolgen möchtest, habe ich noch etwas für dich: In meinem Newsletter nehme ich dich ein Stück persönlicher mit in meinen Alltag und teile zusätzliche Gedanken und Impulse. Den Link zur Anmeldung findest du wie gewohnt in den Shownotes.
Diese Podcastfolge kannst du übrigens auch noch einmal in Ruhe auf meinem Blog nachlesen, inklusive der Fragen und Übungen. So hast du alles gesammelt vor Augen und kannst in deinem eigenen Tempo damit arbeiten.
Und jetzt einfach von Herzen: Danke, dass du heute dabei warst und bis hierhin zugehört hast. Es ist so schön zu sehen, was hier für eine Gemeinschaft entsteht. Ich freue mich immer sehr über eure Nachrichten und darüber, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt.
Abonniere den Podcast gern für weitere stärkende Impulse und hilfreiche Ansätze für deinen Alltag. Und vielleicht magst du diese Folge auch an jemanden weiterleiten, der gerade etwas mehr Zuversicht gebrauchen kann.
Bis zur nächsten Folge. Und denk daran: Ein kleiner Perspektivwechsel kann Großes bewirken. Lass uns gemeinsam Lichtblicke sammeln. ✨
Deine Tanja
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