Körperliche Einschränkungen: Wen ich begleite und wie Coaching hilft!
Voll schön, dass du wieder zuhörst, denn heute nehme ich dich mit in eine besondere Folge. Ich möchte dir erzählen, wie meine Arbeit als systemische Coachin aussieht. Wen begleite ich eigentlich und in welchen Lebenssituationen?
Vielleicht hast du dich auch schon gefragt: Bin ich mit meinem Thema überhaupt die Richtige für ein Coaching? Ist meine Situation überhaupt „schlimm genug“ oder geht es anderen nicht viel schlechter? Kann Coaching mir helfen, obwohl sich meine körperliche Situation vielleicht gar nicht verändert? Kann ich trotz meiner Einschränkungen wieder mehr Lebensqualität gewinnen? Was kann sich durch ein Coaching überhaupt verändern?
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Wenn du dir diese oder ähnliche Fragen stellst, dann bist du hier genau richtig. Bleib dran und hör rein. In dieser Folge erfährst du, wen ich begleite, wobei ich unterstütze und wie ein Coaching dich in deiner Situation begleiten kann. Ich bin mir sicher, dass du einiges für dich mitnehmen wirst.
Und vielleicht fragst du dich, warum ich gerade diese Frauen begleite. Der Grund dafür liegt auch in meiner eigenen Geschichte. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn plötzlich nichts mehr selbstverständlich ist. Eine unerwartete gesundheitliche Veränderung hat mein Leben stark geprägt. Schmerzen und Einschränkungen bestimmten meinen Alltag.
Ich weiß wie herausfordernd diese Zeit sein kann. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wertvoll einfühlsame und professionelle Unterstützung ist.
Genau das prägt heute meine Arbeit als systemische Coachin. Ich begleite Frauen, die durch einen Unfall, eine Verletzung, eine Operation oder eine Erkrankung körperliche Einschränkungen haben und dadurch im Alltag vor besonderen Herausforderungen stehen.
Und genau darauf möchte ich jetzt etwas näher eingehen.
⭐ Was meine ich in diesem Fall mit “körperlicher Einschränkung“?
Was fällt darunter? Was gehört alles dazu? Denn dieser Begriff kann vieles umfassen.
Die Einschränkungen können kurzfristig oder langfristig sein. Kurzfristige körperliche Einschränkungen können nach einer Operation, einer Verletzung oder einem Unfall für eine bestimmte Zeit vorhanden sein. Langfristige körperliche Einschränkungen können nach einem Unfall, einer Verletzung oder einer Erkrankung über einen längeren Zeitraum, auf unbestimmte Zeit oder dauerhaft bestehen bleiben. Chronische Erkrankungen oder Schmerzen gehören z.B. ebenfalls dazu.
Sie können ganz unterschiedlich aussehen. Manche Menschen leben mit Schmerzen, andere mit eingeschränkter Beweglichkeit, Kraftverlust, Erschöpfung oder Gleichgewichtsproblemen. Wieder andere können nur kurze Strecken gehen, benötigen Hilfsmittel oder müssen ihren Alltag völlig neu organisieren. So unterschiedlich diese Einschränkungen auch sind, sie verändern das Leben oft auf eine Weise, die von außen nicht immer sichtbar ist.
Es gibt eine Vielzahl von Krankheiten, die als Konsequenz haben, dass man körperlich nicht mehr alles so schafft wie früher. Nach einer Krebsbehandlung kann es z. B. sein, dass man den Wäschekorb nicht mehr aus dem Untergeschoss ins Erdgeschoss tragen kann, weil das viel zu anstrengend ist. Von außen betrachtet sieht das vielleicht banal aus. Für die Betroffene kann das jedoch sehr belastend sein, weil sie selbst nicht mehr imstande ist, dies zu tun und somit auf Hilfe angewiesen ist. Oft bleibt es ja nicht nur beim Wäschekorb, den man nicht mehr tragen kann, sondern es sammeln sich viele solcher alltäglichen Situationen. Und das führt dazu, dass man sich nicht mehr wohlfühlt.
Durch diese körperlichen Einschränkungen, egal ob sie kurzfristig oder längerfristig vorhanden sind, können Herausforderungen im Alltag entstehen. Vieles gerät aus dem Gleichgewicht. Dinge, die früher selbstverständlich waren, fühlen sich plötzlich schwer an. Beschwerden und Einschränkungen werden zu ständigen Begleitern.
⭐ Welche Herausforderungen können entstehen:
All dies hat natürlich auch Auswirkungen auf ganz unterschiedliche Lebensbereiche. Schauen wir uns nun einmal an, welche Herausforderungen daraus entstehen können:
Der Umgang mit dem eigenen Körper ist oft ein bedeutender Punkt: Dein Körper hat sich verändert, du fühlst dich nicht mehr wohl. Du hast Angst vor Symptomen. Kleine Alltagsaufgaben kosten plötzlich viel Kraft.
Die Mobilität ist oft der erste große Verlust und gleichzeitig ein massiver Stressfaktor: Es fällt dir z. B. schwer einzuschätzen, was dein Körper noch schafft und du kannst dich nicht auf ihn verlassen. Du bist erschöpft durch Einkäufe oder Arzttermine. Es fällt dir schwer, Hilfsmittel zu nutzen oder aber auch nach Hilfe zu fragen. Du magst nicht abhängig sein von anderen und möchtest es alleine schaffen.
Viele Belastungen entstehen nicht durch die Erkrankung selbst, sondern durch eine Umgebung, die nicht mehr passt. Zum Beispiel: Die Wege bei dir zu Hause sind durch Schwellen, zu enge Durchgänge oder Treppen schwer zu bewältigen. Auch rutschige Böden im Badezimmer oder schwere Töpfe, die du nicht mehr heben kannst, können zu einer Belastung werden.
Einschränkungen haben auch einen Einfluss auf Beziehungen: Du ziehst dich vielleicht zurück, weil dir das Erklären zu anstrengend ist. Es fällt dir schwer, damit umzugehen, dass deine Mitmenschen dir alles abnehmen wollen, dich bevormunden, dir nichts mehr zutrauen ODER aber keine Rücksicht nehmen und deine Grenzen übergehen. Oft entstehen Missverständnisse. Du fühlst dich von deinem Umfeld nicht verstanden oder du hast auf einmal keine gemeinsamen Hobbys mehr mit deinem Partner.
Für viele ist auch die Arbeit ein tiefer Einschnitt: Die Arbeitsfähigkeit schwankt stark oder du kannst deiner Arbeit vielleicht gar nicht mehr nachgehen. Manchmal ist da auch eine Angst, „nicht mehr zu funktionieren“, und auch ein Druck, wieder „normal“ zu sein. Zukunftsangst macht sich breit und du vergleichst dich mit deinem früheren Ich. Ich sage es jetzt bewusst überspitzt, denn vielleicht beschäftigt dich diese Frage auch: „Wer bin ich, wenn ich nichts mehr leisten kann?“
Belastend können auch Emotionen wie Wut, Trauer, Neid und Angst sein. Denn diese Gefühle sind oft tabu, aber permanent da. Zum Beispiel Wut auf den eigenen Körper, Trauer um das alte Leben. Oder aber auch, Umgang mit der Angst vor Verschlechterung oder Umgang mit der Angst vor dem Bedarf nach Unterstützung im Alltag.
Auch in Bezug auf die Zukunft können ganz konkrete Herausforderungen entstehen, wie z. B. „Wie plane ich, wenn ich nicht weiß, wie es mir geht? Wie sieht ein gutes Leben mit Einschränkungen aus?“ Die Frage „Werde ich wieder gesund?“ schwirrt vielleicht auch in deinem Kopf herum und belastet dich.
Und genau bei all diesen Themen und vielen mehr, unterstütze ich dich. Dies sind nur einige Beispiele für Herausforderungen, die durch körperliche Einschränkungen entstehen können. In meiner Begleitung schaue ich ganz konkret gemeinsam mit der betreffender Person: Was kann ich tun, damit es mir in meiner aktuellen Situation wieder besser geht.
⭐ Wie kann ich dich nun mit meinem Coaching unterstützen?
Grob zusammengefasst bin ich für dich da mit:
Emotionaler und mentaler Unterstützung,
wie z. B. Verarbeitung der neuen Situation; Umgang mit Ängsten und Unsicherheiten; Umgang mit Bewegungseinschränkungen, sowie chronischen oder akuten Erkrankungen…Begleitung bei der Neuorganisation des Alltags
wie z. B. praktische Anpassungen im Alltag; Strukturierung eines neuen Tagesablaufs, der die eigenen Grenzen respektiert; Wiedereinstieg ins Berufsleben, …Stärkung von Körperbewusstsein & Selbstfürsorge
wie. z.B. neue Verbindung zum Körper aufbauen; Ressourcen stärken; …
Mein Coaching unterstützt dich dabei,
wieder mehr Leichtigkeit im Alltag zu gewinnen
dich mit deinem Körper und deiner Situation wohler zu fühlen
neue Möglichkeiten zu entdecken und dein Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Wir schauen uns ganz konkret die Situation oder den Augenblick an, in dem du dich nicht wohlfühlst. Wir beobachten, wo du Herausforderungen begegnest und/oder ein Gefühl von Enge, Unsicherheit, Wut, Enttäuschung. Verzweiflung, Anspannung, Angst oder Frustration wahrnimmst.
Es sind genau diese Momente, die dich daran hindern, deinen Weg zu gehen. In solchen Momenten hast du oft das Gefühl, dass es stockt, dass du feststeckst und nicht weiterkommst.
Vielleicht erkennst du dich gerade in einigen dieser Situationen wieder und fragst dich, ob dein Thema überhaupt in ein Coaching gehört. Mir wurde auch schon einmal die Frage gestellt, ob die Herausforderung oder aber auch die gesundheitliche Situation „schlimm genug“ ist, um dafür ein Coaching in Anspruch zu nehmen.
Und dazu mag ich noch sagen. Jede von uns kennt Herausforderungen im Alltag, die halt einfach auch dazu gehören. Und ich mag gar nicht diese Bewertung treffen, ob etwas „schlimm“ genug ist. Das Wichtigste dabei ist: Nur du allein weißt, wie anstrengend, schwer und fordernd deine gesundheitliche Situation ist. Niemand anderes fühlt, was du fühlst und lebt dein Leben. Somit kann kein anderer wissen, wie es ist mit deinen Einschränkungen zu leben. Bedeutend dabei ist vor allem: Wenn du fühlst, dass deine Situation dich im Alltag immer wieder herausfordert und du bemerkst, dass es dir nicht guttut, du aber trotzdem wieder Freude, Spaß und mehr Leichtigkeit in dein Leben bringen möchtest, dann bist du hier genau richtig. Egal, ob deine Situation eher kurz- oder langfristig ist, du entscheidest, ob du dir eine Begleitung gönnst, weil du dich mit deinem Körper und deiner Situation wohler fühlen möchtest. Du möchtest, dass es dir auch mit deinen Einschränkungen besser geht und das ist voll schön, weil es dir wichtig ist, dass es dir gut geht. Und das ist das Wichtigste überhaupt.
Und genau hier setzt mein Coaching an. Ich begleite dich dabei, deinen Alltag neu zu gestalten, deine Selbstwirksamkeit zu stärken und deinen eigenen Weg zu finden, in deinem Tempo und angepasst an deine individuellen Bedürfnisse.
Zum Abschluss möchte ich dir noch ein paar Gedanken mitgeben:
Wenn dir diese Folge gefallen hat und du jemanden kennst, für den sie ebenfalls hilfreich sein könnte, dann freue ich mich sehr, wenn du sie weiterempfiehlst. Vielleicht kennst du eine Freundin, deine Schwester, deine Mutter oder eine Kollegin, die nach einem Unfall, einer Verletzung, einer Operation oder aufgrund einer Erkrankung mit körperlichen Einschränkungen lebt. Teile die Folge gerne mit ihr, vielleicht ist sie genau der kleine Lichtblick, den sie gerade braucht.
Sollten nach dieser Folge noch Fragen offen sein, dann melde dich gerne bei mir oder schreib mir deine Frage in die Kommentare auf Spotify oder Apple Podcasts. Falls du dir unsicher bist, ob mein Coaching zu dir und deiner aktuellen Situation passt, dann kannst du dir jederzeit ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch buchen. Dort hast du die Möglichkeit, mir deine ganz persönlichen Fragen zu stellen und von deinem Alltag zu erzählen. Gemeinsam schauen wir, wo du gerade stehst, was du dir wünschst und ob ich dich auf deinem Weg unterstützen kann. So bekommst du Klarheit darüber, ob mein Coaching das Richtige für dich ist.
Ich wünsche dir alles Liebe und freue mich, wenn du bei der nächsten Folge wieder reinhörst.
Bis zum nächsten Mal und bis dahin: Lass uns gemeinsam Lichtblicke sammeln ✨.
Deine Tanja ✨
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